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Lärm

6.1.  Schallimmissionsplan

Grafik

  Geräuscheinwirkungen stellen nach repräsentativen Umfragen einen der störendsten Umwelteinflüsse dar. Die zunehmende Geräuschbelastung ist vor allem auf den anwachsenden Straßenverkehr zurückzuführen.

In Abstimmung mit dem Landesamt für Umweltschutz wurde vom Umweltamt der Auftrag für die vorbereitende Lärmminderungsplanung mit dem Programmsystem LIMA mit Landesfördermitteln (RdErl. Des MU vom 1.3.1996; MBl. LSA Nr. 28/1996, S.1206) an einen externen Auftragnehmer erteilt.

Als erster Schritt wurden neue Schallimmissionspläne auf Grundlage aktueller Emissionsdaten und der digitalen Stadtgrundkarte erarbeitet.
Die Schallimmissionspläne wurden für die Zeithorizonte IST-SITUATION und 2015 (PROGNOSE 2015) für die Quellen Straßen-, Straßenbahn- und Schienenverkehr erstellt. Für die PROGNOSE 2015 wurden, ausgehend vom verkehrspolitischen Leitbild, die relevanten geplanten oder in Umsetzung befindlichen Verkehrsprojekte (z. B. Straßenneubauten, Straßenbahn-Neubau, Tempo-30-Zonen) berücksichtigt.

Durch Vergleich mit den der jeweiligen Flächennutzung (Wohngebiet, Mischgebiet usw.) zugeordneten Werten werden in den Konfliktplänen die entsprechenden Überschreitungen dargestellt.

Für die einzelnen Konfliktgebiete wurden die Bevölkerungszahlen ausgewertet und mittels Zuordnung zu den Konflikten als Betroffenheit dargestellt, um für die Abwägung bei gebietsbezogenen Planungen Argumente zur Notwendigkeit von Lärmschutzmaßnahmen bereitzustellen.
Mit diesen Plänen wurde die Grundlage erarbeitet bzw. aktualisiert, um weiterführende Untersuchungen für das Stadtgebiet in kleinräumigen Stadtbereichen als auch in ganzen Stadtteilen durchführen zu können. Aus diesen Plänen können Rechtsansprüche aber nicht abgeleitet werden. Im Gegensatz zum Flächennutzungsplan oder zu Bebauungsplänen dienen diese Pläne als Planungs- und Handlungsleitfaden für die Verwaltung und die politischen Gremien.

Die dargestellte Karte ist ein Beispiel für eine Vielzahl bei der Unteren Immissionsschutzbehörde vorhandener Unterlagen, die dort eingesehen werden können. Es ist vorgesehen, einen Teil des vorhandenen Materials sukzessive in diesen Umweltatlas einzuarbeiten.


letzte Änderung: 07.12.2010

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Umweltatlas Halle (Saale) v2.0
 
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